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Die Wirkung von Silbergarn

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Die Geschichte des Silbers

Die Verwendung von Silber zu medizinischen und therapeutischen Zwecken reicht Tausende von Jahren zurück. Die Römer waren die ersten, die die "magischen Heilkräfte" des Silbers veröffentlichten und dokumentierten, wenn es zum Abdecken von Wunden verwendet wurde.

Außerdem soll Kyros der Große im 5. Jahrhundert v. Chr. seinen Truppen nur dann gestattet haben, in den Krieg zu ziehen, wenn sie Wasser in silbernen Gefäßen mitführten - er wusste, dass dies die Wasserversorgung sauber und sicher halten würde.

Die Intuition der Römer erwies sich als richtig. Die moderne westliche Medizin erkennt Silber als das wirksamste antimikrobielle Mittel an, ob natürlich oder nicht. Zu Beginn des Jahrhunderts galt Silber sogar als das erste Antibiotikum - Silberfolie wurde als Wundauflage verwendet.

Heute wird Siber aufgrund seines breiten Spektrums antimikrobieller Eigenschaften in verschiedensten medizinischen Produkten verwendet, von Verbandsmaterial über Brandwundenversorgung bis zu Kathetern - in fast allen Produkten, bei denen die Infektionskontrollen von entscheidender Bedeutung ist.

Die Mehrheit der Amerikaner kommt bereits bei der Geburt zum ersten Mal in Kontakt mit Silber, wenn Augentropfen mit Silbernitrat gegeben werden, um Infektionen vorzubeugen. Auch industriell wird Silber häufig eingesetzt, vor allem in Trinkwasserfiltern und Schwimmbadfilteranlagen.

X-Static - Die Silberfaser besitzt eine Schicht reinen Silbers, die dauerhaft mit der Oberfläche einer Textilfaser verbunden ist. Durch das spezielle Herstellungsverfahren behält die Faser auch mit der Silberumhüllung ihre ursprünglichen textilen und fühlbaren Eigenschaften.  

Wärmeregulierung (-übertragung)

Die Biophysik von Kleidung ist in den letzten Jahren zu einem Gegenstand von großem Interesse geworden. Sie repräsentiert das Zusammenspiel von Physiologie, Physik, Textilwissenschaft und Bekleidungsdesign. Der spezifische Bereich der Wärmeleistung ist das Hauptaugenmerk dieses schnell wachsenden Forschungsgebiets. Mit den geeigneten Materialien und der entsprechenden Technik ist es nun möglich, die vorhandene Energie des Körpers und der Umgebung zu nutzen, um die Temperatur durch Wärmeübertragung aktiv zu regulieren.

Aufgrund der charakteristischen Eigenschaften des Silbers ist X-Static perfekt für diese Aufgabe geeignet. Die Körperwärme wird durch vier grundlegende Mechanismen übertragen:
  1. Strahlung:
    Der primäre Wärmeübertragungsmechanismus, der für etwa 90% des Wärmeverlustes des Körpers bei kaltem Wetter verantwortlich ist. (Bei warmem Wetter ist der Wärmeverlust durch Strahlung sehr gering oder nicht vorhanden). Um die Körpertemperatur bei kalter Witterung zu erhöhen, ist es wichtig, die vom Körper erzeugte Strahlungsenergie aktiv zu nutzen. Die effizienteste Art, diese Energie zu nutzen, besteht darin, sie zu ihrer Quelle zurück zu reflektieren und/oder sie zu speichern.
     
  2. Leitung: 
    Der primäre Wärmeübertragungsmechanismus bei heißem Wetter (da dann Strahlung wenig oder gar nicht zur Wärmeübertragung beiträgt). Um Wärme zu übertragen und die Körpertemperatur zu senken, muss die Wärme aktiv von der Haut an die äußere Umgebung abgegeben oder geleitet werden.
     
  3. Verdunstung:
    Die Umwandlung einer Flüssigkeit in ein Gas. Wenn der Körper nicht genügend Wärme abführen kann, sei es durch Leitung oder Konvektion, nutzt er die Verdunstung, die sich in der Bildung von Schweiß äußert. Die Verdunstung ist bei warmem und kaltem Wetter aktiv, je nach Aktivitätsgrad. Um sich wohl zu fühlen, muss die vom Körper erzeugte Feuchtigkeit effizient von der Haut abtransportiert werden.
     
  4. Konvektion:
    Die Wärmeverlagerung zwischen einem festen und einem flüssigen oder gasförmigen Stoff. Konvektion macht sich bei kaltem und heißem Wetter bemerkbar. So kühlt beispielsweise Wind die Haut ab, wodurch Sie sich dabei bei warmem Wetter wohler und bei kaltem Wetter weniger wohl fühlen. 
Die konvektive Wärmeübertragung kann durch die Verwendung oder Nichtverwendung von Isolierung und Windschutz gehemmt oder gefördert werden.
 

X-Static - Die Lösung bei kaltem Wetter

Jede Maßnahme gegen kaltes Wetter muss die Faktoren Strahlung, Verdunstung und Konvektion berücksichtigen.
X-Static begegnet diesen Wärmeübertragungsmechanismen auf Basis folgender Grundlagen:
  1. Reflexionsvermögen:
    Silber hat ein Infrarot (IR)-Reflexionsvermögen von über 95 % und damit das höchste aller Elemente. Mit anderen Worten: 95 % der Strahlungsenergie, die mit Silber in Berührung kommt, wird zu ihrer Quelle zurückreflektiert. Dadurch minimiert X-Static den Wärmeverlust durch Strahlung, indem es die vom Körper abgegebene Strahlungswärme aktiv an die Haut zurückgibt. Die für kaltes Wetter konzipierte X-Static-Kleidung ist daher deutlich wärmer als Kleidung ohne X-Static.
     
  2. Emissionsfähigkeit: 
    Silber hat einen der niedrigsten Emissionsgrade aller Elemente, was bedeutet, dass es Wärmeenergie nur sehr langsam abgibt. Silber bleibt sehr lange warm (im Gegensatz zu anderen Elementen, die nur sehr kurz warm bleiben). Bei X-Static-Kleidung für kaltes Wetter wird die Wärme, die nicht von der Faser an den Körper zurückgegeben wird, aufgenommen und über einen längeren Zeitraum in der Faser gespeichert. Dadurch hält das X-Static-Produkt den Träger länger warm als ein passives Fasersystem.
     
  3. Feuchtigkeitstransport:
    X-Static fördert den natürlichen Feuchtigkeitstransport von hydrophoben (wasserabweisenden) Materialien auf dieselbe Weise wie der Körper, indem es die Verdunstung nutzt. Wenn X-Static zusammen mit einem anderen, hydrophoben Material in eine feuchte Umgebung gebracht wird, beschleunigt die Leitfähigkeit von X-Static die Verdunstung von Feuchtigkeit. Beim Verdunsten von Feuchtigkeit kann eine entsprechend größere Menge an Feuchtigkeit durch das hydrophobe Garnsystem gezogen werden, um anschließend verdunstet zu werden. Das Ergebnis: X-Static-Kleidung transportiert Feuchtigkeit schneller vom Körper weg, schafft ein angenehmeres Klima und reduziert das Risiko von Wärmeverlust durch Konvektion.

X-Static - die Lösung bei warmem Wetter

Wenn die Temperatur steigt, ist Strahlung nicht länger die Hauptursache von Wärmeübertraging. Jede Maßnahme ugegen warmes Wetter muss die Faktoren Leitung, Verdunstung und Konvektion berücksichtigen. X-Static geht mit Leitung und Verdunstung (Konvektion muss im Textilaufbau berücksichtigt werden) auf Basis folgender Prinzipien um:
  1. Wärmeleitfähigkeit:
    Silber ist das wärmeleitendste Element der Welt. X-Static sorgt also für eine schnelle und gleichmäßige Verteilung und Übertragung der Wärme im Produkt. Bei heißem Wetter, wenn die Wärmeleitung das vorrangige Instrument zur Wärmeübertragung ist, verstärkt X-Static die natürlichen Maßnahmen des Körpers, indem es die Wärmeleitung durch die Haut unterstützt (ein Stoff ohne X-Static würde lediglich eine Barriere für die Wärmeleitung darstellen). Wie ein silberner Löffel in einer Tasse mit heißem Tee leitet X-Static die Wärme von der Haut an die Umgebungsluft ab und kühlt so den Körper.
     
  2. Feuchtigkeitstransport: 
    Wie oben beschrieben, fördert X-Static den Abtransport von Feuchtigkeit durch Verdunstung. Infolgedessen sorgt X-Static-Kleidung für mehr Tragekomfort bei warmem Wetter, indem der Kontakt der Haut mit Feuchtigkeit minimalisiert wird.

Statische Elektrizität

Jeder hat schon einmal die Auswirkungen von statischer Elektrizität erlebt. Einen elektrischen Schlag zu bekommen oder statische Elektrizität zu spüren, ist für die meisten von uns ein bloßes Ärgernis; in vielen industriellen Umgebungen kann dies jedoch äußerst gefährlich sein. X-Static ist weltweit als das führende antistatische Garn für Verbraucher- und Industrieanwendungen bekannt.

Statische Elektrizität ist ein Phänomen, das als statische Entladung oder triboelektrische Aufladung bezeichnet wird. Wenn man mit normalen Socken über den Teppich läuft und dabei zwei nicht leitende Materialien aneinander reiben, kann es zu schmerzhaften Entladugen von über 50.000 Volt kommen. Trockene Bedingungen, wie in den Wintermonaten, und synthetische Materialien verstärken das Problem.

Der einzige Weg, das Problem zu verringern oder auszuräumen, ist die elektrische Ladung mit Hilfe eines leitenden Materials abzuleiten.

Silber hat die höchste elektrische Leitfähigkeit aller Elemente. Darum leitet die X-Static-Faser, die mit reinem Silber umhüllt ist, Elektrizität äußerst effizient ab. Bereits ein geringer Anteil X-Static in Kleidung oder Socken lässt tribo-elektrische Ladungen sofort verschwinden und lässt somit antistatische, komfortable Produkte entstehen.

Therapeutisch

X-Static kommt aufgrund seiner therapeutischen Eigenschaften in diversen von der FDA zugelassenen medizinischen Apparaten zum Einsatz. Ein Beispiel sind die TENS-Geräte (transkutane elektrische Nervenstimulation zur Schmerzlinderung) und Produkte zur Fußpflege im Rahmen von Diabetes. Die Wirkungsweise beruht dabei auf elektrischer und thermischer Leitfähigkeit. 

Was die Füße betrifft, behaupten viele Menschen, dass sie akupunkturartige Effekte erfahren, wenn sie X-Static-Socken tragen. Eine weitere häufig vorkommende Wahrnehmung ist das Verschwinden oder die signifikante Abnahme von Ödemen (Schwellungen). Manche Menschen berichten auch, dass ihre Füße sich nicht so müde anfühlen wie ohne X-Static-Socken. Auch in Asien wird X-Static heute wegen seiner therapeutischen Effekte in zahlreichen Produkten sehr gepriesen.

Warum gibt es eine so tiefgreifende Wirkung?
  • Elektrizität:
    Der Körper enthält Abertausende von Nerven, die bis an die Hautoberfläche reichen. Allein an der Fußsohle befinden sich über 7.000 Nervenenden. Der Körper nutzt diese Nerven zur Übertragung elektrischer Signale, einschließlich der Empfindung von Schmerz und Unbehagen. Da Silber das leitfähigste Element ist, absorbieren und leiten die X-Static-Produkte elektrische Ladungen auf der Hautoberfläche ab (genau wie externe triboelektrische Ladungen). Das Ergebnis sind weniger Beschwerden.
     
  • Magnetismus:
    Fließt Elektrizität durch ein Medium, wird ein magnetisches Feld erzeugt. Darum wird auch, wenn die elektrischen Ströme (Wärme) aus dem Körper durch die X-Static-Faser fließen, ein magnetisches Feld um den Körper herum erzeugt. Neben der seit langem bestehenden Überzeugung, die Magnettherapie positive Wirkungen hat, haben viele renommierte Gesundheitsinstitute in jüngster Zeit Studien veröffentlicht, die die Behauptung stützen, dass Magnetprodukte die Durchblutung fördern und Schwellungen reduzieren. Daher ist es naheliegend, dass Menschen bei langen Flugreisen X-Static-Socken tragen, damit ihre Füße nicht anschwellen.

Antibakterielle Wirkung 

Die antimikrobielle Wirkung von X-Static wurde von renommierten Institutionen auf der ganzen Welt bestätigt. Zusätzlich zu unabhängigen Labor- und Feldtests wurde X-Static in den letzten Jahren in zahlreichen medizinischen Studien untersucht.

Eine zusammenfassende Darstellung dieser Untersuchungen finden Sie hier, im allgemeinen Informationsmerkblatt zu X-Static. Alle diese Studien zeigen, dass X-Static eine unvergleichliche antibakterielle Wirkung hat. Mehrere Studien belegen, dass die Faser beim Tragen eines X-Static-Produkts so wirksam ist, dass der Schweiß tatsächlich antimikrobiell wird.

Wenn Sie X-Static mit anderen antimikrobiellen Produkten vergleichen, zeigen sich verschiedene Vorteile im Gebrauch und in der Wirkung:
  • Schnelligkeit:
    X-Static eliminiert 99,9 % der Bakterien in weniger als einer Stunde Kontaktzeit. (Die meisten antimikrobiellen Produkte werden 48 Stunden lang getestet und erreichen dann immer noch nicht diesen Grad an Wirksamkeit).
     
  • Katalysatoren:
    Je wärmer und feuchter die Umgebung ist, desto wirksamer ist X-Static. Das ist perfekt, denn in solchen Umgebungen sind Bakterien am häufigsten anzutreffen.
     
  • Sicher und natürlich:
    X-Static wird mit reinem Siber, einem natürlich vorkommenden Element, hergestellt. Es kommen keine Chemikalien zur Anwendung und es besteht kein Risiko der Toxizität für den Verbraucher. Silber ist eine der sichersten und harmlosesten Substanzen.
     
  • Dauerhaft:
    X-Static ist keine Oberflächenbehandlung. Das Silber wird unwiderruflich an ein Polymer gebunden, so dass es ein Bestandteil der Faser wird. X-Static wirkt dauerhaft und lässt in seiner Leistung nicht nach. X-Static wurde sogar über 250 Waschgänge hinweg getestet, ohne dass die antibakterielle Wirkung nachließ.

Geruchshemmende Wirkung

Antimikrobiell ist nicht automatisch gleichzusetzen mit geruchshemmend. X-Static besitzt sowohl antimikrobielle als auch geruchshemmende Eigenschaften. Bakterien sind nur eine der Ursachen von Körpergeruch.

Ammoniak und denaturierte Eiweiße tragen ebenfalls erheblich zum Geruch von Kleidung und Strumpfwaren bei. Erstaunlicherweise haften sowohl Ammoniak als auch denaturierte Proteine am leichtesten an Silber. Da sich das Silber auf der Außenseite der Faser befindet, bindet X-Static sofort Ammoniak und denaturierte Eiweiße, was zu einer sofortigen Geruchsminderung führt.



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